Klare NEIN-Parole der SVP Stadt St.Gallen zum neuen Marktplatz ohne Markt!

Über 21 Millionen Franken an Steuergeldern für die Sanierung von Bohl, Marktplatz und Blumenmarkt, jedoch ohne irgendeinen Mehrwert für die Bürger, ist klar übers Ziel hinausgeschossen.  Da mit der Umgestaltung und Sanierung nicht vor dem Jahr 2019 begonnen werden kann, müsste gemäss Meinung der SVP Stadt St.Gallen die bis dahin zur Verfügung stehende Zeit genutzt werden,  um eine optimale partizipative Lösung für alle zu finden. Damit für die Bürger ein Mehrwert entsteht.

In der aktuellen Vorlage ist die Einrichtung eines ständigen Marktes nicht gelöst, sondern wird mit vagen Aussagen wie: „Es wird vielleicht doch noch eine Möglichkeit geben“ nur angedeutet. Nur: Das sind keine ausgereiften Vorschläge und Konzepte, wie wir sie von unserer Stadtregierung erwarten dürfen und sollen. Würde diese Vorlage umgesetzt, würde nicht der Einkaufstourismus ins grenznahe Ausland verhindert, und schon gar nicht die Attraktivität der Fachgeschäfte im Stadtzentrum gesteigert.

Weitere unausgereifte Konzepte

Viel zu teure WC’s sollen entstehen, obwohl in unmittelbarer Nähe bereits eine sanierte, bediente Anlage steht. Von den zu erwartenden, hohen Unterhaltskosten einer neuen WC-Anlage wird in der Vorlage nicht gesprochen. Das Taubenloch soll saniert werden, ohne dass ein konkretes Nutzungskonzept vorliegt. Weiter geht aus der Vorlage hervor, dass die Rondelle bestehen bleibt. Wie jedoch diese weitere Sanierung bezahlt werden soll – auch davon ist mit keinem Wort die Rede...

Die geplante Umplatzierung des Taxistandes wurde trotz Einwendungen bei der ersten Vorlage nicht mehr mit den Betroffenen besprochen, ebenso wenig die Verschiebung der ÖV-Haltestelle.

Der SVP Stadt St.Gallen ist es ein dringendes Anliegen, dass die Neugestaltung des Platzes für die Ladenbetreiber in der Innenstadt einen Mehrwert bedeutet – wir möchten keinen schön gestalteten Marktplatz ohne Markt. Wir fordern einen attraktiven Marktplatz.

Unsere Stadt soll einladend sein. Dies machen nur ein lebendiger Marktplatz und ein ständiger Markt möglich. Einen „toten Platz im Herzen der Stadt“ lehnen wir kategorisch ab. Deshalb unsere Empfehlung:

Stimmen wir NEIN am 8. März und nutzen die Chance für eine Neugestaltung des Platzes, welcher dann auch wirklich allen Freude bereitet!

Rückfragen:

Karin Winter-Dubs (Fraktionschefin)                      

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